Bodenarbeit / Körpersprachentraining

"Wer möchte ich in den Augen meines Pferdes sein?"
In der Bodenarbeit lernen Pferd und Mensch einen partnerschaftlichen und höflichen Umgang miteinander. Dabei entwickeln wir als Mensch unsere eigene Körperwahrnehmung und erfahren wie wir, mit unserem Körper, auf unser Pferd einwirken, sein Vertrauen gewinnen und zum Mitmachen motivieren. Zusätzlich beginnen wir unserem Pferd mit der Gerte umrahmende Hilfen verständlich zu machen. Mit Hilfe eines Kappzaumes lernen wir, mental und körperlich, in das Pferd hinein zu horchen, auf seinen Kopf und darüber seine Wirbelsäule einzuwirken. Auf Grundlage der hierbei entstandenen Kommunikation können wir die Reise zu Balance, Selbsthaltung, Seitengänge, Vorwärts und Versammlung beginnen.

Der Mensch schult sich in der Bodenarbeit selbst. Er lernt sin Pferd zu erfühlen, zu beobachten, zu führen und zu motivieren.


Bodenarbeit legt die Basis für die gesamte weitere Ausbildung.
- Das junge Pferd lernt alle Hilfen des Reiters vom Boden aus zu verstehen. Es kann diese später leichter unter dem Sattel umsetzen. Frühzeitig entwickeln sich daher Muskulatur, die Balance und die psychische Fähigkeiten.
- Das „Reha“ Pferd kann ohne Belastung durch einen Reiter speziell an seinen Problemzonen abgeholt und aufgebaut werden.
- Der Quereinsteiger lernt am Boden visuell die Zusammenhänge des Pferdekörpers und die Wirkung seiner Hilfen zu verstehen. So kann er sich und sein Pferd am Boden weiter schulen, um dann Hilfen vom Sattel aus bewusster und präziser geben zu können.


Und wie geht es weiter?
Die Bodenarbeit geht nahtlos in die Logenarbeit und Arbeit an der Hand über. Die Basis für die nächste Basis.